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Kopfschmerzen - Eine typische Begleiterscheinung in der heutigen Zeit

KopfschmerzenKopfschmerzen gehören heutzutage neben den Rückenschmerzen zu den am häufigsten auftretenden, gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die Bezeichnung "Kopfschmerzen" erhalten Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes. Sie werden ausgelöst durch die Reizung schmerzempfindlicher Kopforgane. Die Gehirnsubstanz an sich, die einen Teil des Zentralnervensystems darstellt, ist nicht schmerzempfindlich. Täglich leiden circa bis zu fünf Prozent der Deutschen an Kopfschmerzen. 70 Prozent unserer Bevölkerung kämpft mit chronischen, immer wiederkehrenden Schmerzen im Bereich des Kopfes. Eine große deutsche Studie über einen Zeitraum von vierzehn Jahren zeigte, dass gehäuft Bewohner von Städten über fünfzigtausend Einwohnern und Frauen an Kopfschmerzen leiden. Es gibt unzählige, verschiedene Arten von Kopfschmerzen. 90 Prozent der Kopfschmerzerkrankungen entfallen auf die beiden primären Formen Spannungskopfschmerzen und Migräne. Diese können auch in Kombination auftreten. Ebenfalls gehören Clusterkopfschmerzen und medikamentenassoziierte Kopfschmerzen zu den primär auftretenden Kopfschmerzvarianten. Nachfolgend eine kleine Auflistung unterschiedlicher Arten von Kopfschmerzen:

1. Spannungskopfschmerzen

2. Clusterkopfschmerzen

3. Migräne

4. Kopfschmerzen am Hinterkopf

5. Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

6. Kopfschmerzen durch Erkältung

7. Kopfschmerzen durch die Ernährung bedingt

8. Kopfschmerzen durch Flüssigkeitsmangel

9. Kopfschmerzen durch Stress

10. Kopfschmerzen durch das Wetter bedingt

11. Kopfschmerzen durch Medikamente bedingt

Was sind Spannungskopfschmerzen?

Die häufigste Beschwerdeform, wenn Schmerzen im Bereich des Kopfes auftreten, sind die Spannungskopfschmerzen. Circa 29 Millionen deutsche Bürger, davon Frauen weitaus häufiger als Männer, sind betroffen. Der genaue Auslöser dieser Kopfschmerzen konnte bislang nicht ermittelt werden, wobei durchaus auch die Gene hier eine wichtige Rolle spielen können. Bemerkbar machen sich die Spannungskopfschmerzen durch einen drückenden bis ziehenden, dumpfen Schmerz. Dieser beginnt meist im Nackenbereich und breitet sich nach und nach über den gesamten Kopf hinweg aus. Betroffene vergleichen dieses Gefühl gern mit dem Tragen eines zu engen Hutes oder damit eingespannt in einen Schraubstock zu sein. Die stärksten Druckpunkte befinden sich oftmals im Nacken und an der Stirn. In Einzelfällen zieht sich der Schmerz bis hin zu den Augen oder ist nicht eindeutig lokalisierbar. Spannungskopfschmerzen verursachen in seltenen Fällen auch eine leichte Lärm- oder Lichtempfindlichkeit. Werden diese Kopfschmerzen nicht behandelt, können sie von einer halben Stunde bis hin zu einer Woche andauern. Körperliche Aktivität kann starke Kopfschmerzen jedoch lindern. Die Intensität von Spannungskopfschmerzen wird von leicht bis mittelschwer eingestuft. Sie behindern für gewöhnlich nicht den normalen Tagesablauf, jedoch können diese Beschwerden erheblich stören.

Unter Experten wird diese Art von Kopfschmerzen in zwei Gruppen aufgeteilt, in die chronisch und in die episodisch auftretenden Spannungskopfschmerzen.

Dauern starke Kopfschmerzen über ein halbes Jahr lang mehr als 15 Tage im Monat an, handelt es sich um einen chronischen Verlauf. Der Betroffene leidet währenddessen fast jeden zweiten Tag unter Spannungskopfschmerzen. Bei der episodischen Verlaufsform treten die Kopfschmerzen nur gelegentlich auf.

Bei chronischen Spannungskopfschmerzen sollte ausschließlich ein erfahrener Arzt zu Rate gezogen werden, denn Akutschmerzmittel eignen sich nicht für eine langfristige Therapie. Bei der Behandlung dieser Kopfschmerzen muss zunächst der auslösende Faktor identifiziert werden, um die Beschwerden lindern zu können. Typische Ursprünge für starke Kopfschmerzen sind beispielsweise das Arbeiten bei schlechtem Licht oder in falscher Körperhaltung, zu wenig Schlaf, psychosozialer Stress (Familie, Arbeit, Alltag), Störungen des Kauapparates zum Beispiel durch Zähneknirschen oder zu hoher Nikotinverbrauch. Betroffene von episodischen Spannungskopfschmerzen können die Beschwerden mit Schmerzmitteln, Kälte- und Wärmeanwendungen oder diversen Entspannungsmethoden selbst wirkungsvoll lindern. Spannungskopfschmerzen werden auch vielfach durch ständiges Sitzen hervorgerufen. Die einseitige Körperhaltung löst Verspannungen im Bereich des Nackens aus, wodurch Nervenbahnen eingeklemmt werden. Vorbeugend raten Experten sich regelmäßig zu bewegen und mindestens zweimal jede Woche einen leichten Ausdauersport für die Dauer von circa 45 Minuten zu betreiben, somit können starke Kopfschmerzen von vornherein vermieden werden.

Was sind Clusterkopfschmerzen?

Für die Form der Clusterkopfschmerzen (Bing-Horton-Syndrom) ist ein episodisches Auftreten charakteristisch. Im Frühjahr sowie im Herbst sind hier starke Kopfschmerzen ganz typisch. Die Monate dazwischen, manchmal auch Jahre, können oftmals sogar völlig beschwerdefrei verlaufen. Clusterkopfschmerzen sind ein ziemlich seltenes Phänomen und gehören zu den primären Kopfschmerzen. Sie treten ausschließlich einseitig im Augenbereich auf und ziehen sich hin bis zur Schläfe. Typische Merkmale für diese Kopfschmerzen sind gerötete und tränende Augen, Schwitzen im Stirnbereich, ein hängendes Augenlid oder eine verstopfte Nase. Die Dauer dieser Kopfschmerzen beträgt meist 15 bis 180 Minuten und tritt in den meisten Fällen mehrfach täglich auf. Betroffene sind in ihrem Verhalten sehr unruhig, da der Schmerz vergleichbar mit einer glühenden Nadel im Auge erscheint. Auch Begleiterscheinungen wie Lärm- und Lichtempfindlichkeit oder Übelkeit können auftreten. Clusterkopfschmerzen sind bis heute noch nicht heilbar. Die Häufigkeit, Dauer und Intensität der Schmerzattacken lassen sich allerdings lindern. Unumgänglich ist hier eine Behandlung durch einen erfahrenen Arzt, der diese Kopfschmerzen ganz gezielt mit Medikamenten therapiert und Maßnahmen zur Vorbeugung ergreift.

Der exakte Auslöser für Clusterkopfschmerzen ist bis lang ungeklärt, jedoch überwiegt der männliche Anteil an Betroffenen. In den meisten Fällen tritt diese Erkrankung im Alter von 30 Jahren auf. Eine Neuerkrankung ist allerdings ein ganzes Leben lang nicht ausgeschlossen. Vielfach spielen auch hier die Gene eine tragende Rolle, da meist mehrere Familienmitglieder darunter leiden.

Begünstigen können diese Schmerzattacken beispielsweise Nahrungsmittel, die Histamin oder Tyramin beinhalten (Schokolade, Käse, Nüsse, Zitrusfrüchte, Tomaten), gefäßerweiternde Medikamente, Nikotin, Alkohol, Höhenluft, Flimmerlicht (Kino, Fernseher) und körperliche Anstrengung.

Was ist eine Migräne? Wie unterscheiden Sie eine Migräne von Spannungskopfschmerzen?

MigräneKopfschmerzen gehören zu den häufigsten, ganz unterschiedlich ausfallenden Beschwerden der heutigen Zeit. Die Forschung kennt über 200 Arten von Schmerzen im Kopfbereich. Spannungskopfschmerzen mit 44 Prozent und Migräne mit 38 Prozent sind die zwei am häufigsten, auftretenden Formen. Durch viele verschiedene Merkmale sind die Beiden verschiedenen Arten von Kopfschmerzen ganz eindeutig voneinander zu unterscheiden. Beispielsweise ist der Einfluss von Bewegung ein markanter Unterschied. Betroffene von Spannungskopfschmerzen fühlen sich durch die Aktivität an der frischen Luft meist besser, wohingegen sich bei Migränikern der Zustand durch jegliche Bewegung verschlechtert. Sie fühlen sich im Gegensatz zu Kopfschmerzgeplagten im Dunkeln und im Ruhezustand am Wohlsten. Dieses Indiz lässt am Schnellsten die Art der Erkrankung unterscheiden. Auch die Symptome liefern klare Unterschiede. Spannungskopfschmerzen werden als drückend und dumpf beschrieben, wohingegen sich Migräneleiden eher pochend und pulsierend äußern. Migräne tritt normalerweise nur einseitig auf. Spannungskopfschmerzen hingegen verbreiten sich über den ganzen Kopf hinweg.

Eine Migräne bringt oftmals typische Begleiterscheinungen wie Übelkeit mit Erbrechen oder eine starke Licht- und Lärmempfindlichkeit mit sich. Schon Stunden oder sogar Tage vor dem ersten Anfall treten diese Beschwerden auf. Heißhunger, Müdigkeit, eine erhöhte Empfindlichkeit gegen Lärm und Licht oder Konzentrationsstörungen zählen zu den Migräneleiden.

Ein Kopfschmerztest kann helfen eine mögliche Erkrankung zu identifizieren. Dieser beinhaltet kurze Fragen, um die Kopfschmerzen einzustufen und einer Krankheit zuordnen zu können. Wenden Sie sich jedoch zusätzlich immer an einen erfahrenen Arzt.

Auslöser für eine Migräne sind beispielsweise Hormonschwankungen bei einer Frau (vor der Menstruation), ein Wetterumschlag, jede Form von Stress, Umwelteinflüsse (große Höhen), körperliche Anstrengung, Änderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Nahrungsmittel und Alkoholika, Verhütungsmittel, verqualmte Räume sowie Lärm, Kälte oder Flackerlicht. Zudem kann auch das Wegfallen von Anspannung zum Beispiel nach der Arbeit, einen Anfall von Migräne auslösen.

Starke Kopfschmerzen unerträglich und massiv belastend sind charakteristisch für eine Migräneattacke. Einseitig pulsiert und klopft der Schmerz im Bereich des Kopfes und kann während der andauernden Attacke die Kopfseite wechseln. Starke Kopfschmerzen begleitet von Erbrechen, Übelkeit, Lärm-, Licht- und Geruchsempfindlichkeit werden durch körperliche Anstrengung massiv verschlimmert. Um Migräne vorzubeugen ist es notwendig die Auslöser zu identifizieren, um eine wirkungsvolle Methode zur Kontrolle und Vermeidung solcher Schmerzattacken zu entwickeln. Ein Kopfschmerztagebuch kann bei der Ermittlung der Ursachen einer Migräne sehr hilfreich sein. Dokumentieren Sie ihren Tagesablauf ganz genau und stellen Sie somit die Zusammenhänge zwischen den Attacken und den dazu auslösenden Ereignissen besser fest. Die Faktoren, die starke Kopfschmerzen auslösen können, sind sehr individuell. Bei einigen Betroffenen lösen beispielsweise die Hormone, bei anderen Rotwein oder Stress die Kopfschmerzen hervor. Nur in Ausnahmefälle löst bei einem Patienten immer ein und derselbe Faktor die Migräne aus. Auch ist es möglich, dass der Auslöser für die Kopfschmerzen auf zwei aufeinander treffenden Komponenten beruht. Zudem sind einige Auslöser für Migräne gleichzeitig vorbeugend sowie lindernder Natur wie zum Beispiel Koffein. Ein regelmäßiger Tagesablauf lässt einer Migräne am Besten vorbeugen. Feste Ess- und Schlafzeiten sind hierfür ganz besonders wichtig. Verzichten Sie auf eine spezielle Diät und auch auf ausgiebiges Ausschlafen an freien Tagen. Führen Sie konsequent Ihr Tagebuch und legen Sie es einem erfahrenen Spezialisten vor, mit dem Sie gemeinsam die Auslöser der Migräne identifizieren und einen Plan zur Vermeidung zukünftiger Attacken durch starke Kopfschmerzen entwickeln können.

Starke Kopfschmerzen - Wie können Sie sich als Betroffener verhalten?

Starke KopfschmerzenGanz gleich um welche Art von starken Kopfschmerzen es sich bei Ihnen handelt, sind die Auslöser bekannt, können massive Schmerzattacken durch zahlreiche Tipps und Tricks erfahrener Experten größtenteils verhindert werden. Grundlegend sollten Sie immer darauf achten Stress zu vermeiden, im Hinblick auf Ihren Tagesablauf und auch im reinen Vermeidungsverhalten in Bezug auf die Kopfschmerzen. Die Fixierung auf die auslösenden Faktoren kann sich zusätzlich ungünstig auswirken. Eine aktive und positive Haltung den Beschwerden gegenüber ist ausschlaggebend, um die Zahl der Attacken durch Kopfschmerzen zu reduzieren. Nicht immer lassen sich diese Schmerzanfälle vermeiden. Hier hilft eine effektive Akuttherapie mit einem verträglichen, wirksamen Schmerzmittel um starke Kopfschmerzen rasch zu lindern. Achten Sie hierbei auf eine ausreichend, rechtzeitig eingenommene Dosierung und greifen Sie ausschließlich in ärztlicher Absprache zur Einnahme regelmäßiger Medikamente. Experten empfehlen die Ausübung eines Ausdauersportes und meditatives Laufen kombiniert mit einem bewussten Atmen zur Vorbeugung intensiver Kopfschmerzen. Auch soll die Kombination aus Koffein, ASS und Paracetamol in der richtigen Dosierung starke Kopfschmerzen verhindern. Nutzen Sie diese Variante allerdings ausschließlich unter Anleitung eines erfahrenen Mediziners. Unter anderem lohnt es sich eine Selbsthilfegruppe für Kopfschmerzen zu besuchen, um die eigenen Beschwerden und Verhaltensweisen mit anderen Betroffenen auszutauschen. Unerlässlich ist in jedem Fall der Kopfschmerztest und das Tagebuch, um dem Auslöser für starke Kopfschmerzen oder einer Migräne auf den Grund zu gehen.


(Hier sehen Sie ein Video von den Schmerzspezialisten, die Ihnen drei einfache und effektive Übungen vorstellen)

Seit dem Jahre 2011 wurde das Projekt "Migräne Radar" ins Leben gerufen, dass sich mit den Zusammenhängen und Auslösern von Migräne beschäftigt. Im Zentrum der Untersuchungen steht vorallem das Wetter. Betroffene können aktiv daran teilnehmen, indem sie über ein Webformular oder eine Handyapp ihre Kopfschmerz- und Migräneattacken melden. Dabei werden explizit Schmerzstärke und -art, Ort und Zeit des Beginns angegeben. Diese Daten werden im Anschluss wissenschaftlich ausgewertet. Zudem haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich ihren eigenen Migränekalender herunter zu laden. Eine abgewandelte Version für Betroffene mit Clusterkopfschmerzen ist ebenfalls in Planung. Ganz gleich welchen Weg Sie einschlagen, um ihren Kopfschmerzen vorzubeugen, ärztlicher Rat und fachmännische Unterstützung zur erfolgreichen Bewältigung ist in jedem Falle unerlässlich.

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