Ihr qualifizierter Gesundheitsdienstleister aus Huttenheim
   bei Philippsburg und Karlsruhe

    IHRE VORTEILE:                                                                                                            KLICKEN, ZAHLEN UND FERTIG! PayPal Logo Von Hutten Apotheke Philippsburg

      Check Von Hutten ApothekeWHATSAPP Rezeptzusendung durch das Verschlüsselungssystem zur Sicherheit Ihrer Daten

      Check Von Hutten ApothekePAYPAL, SOFORTÜBERWEISUNG, LASTSCHRIFT, KREDITKARTE und VORKASSE in Ihrer Shop Apotheke Dr. Götter

      Check Von Hutten ApothekeEUROPAWEITER SICHERER VERSAND durch Käuferschutz mit unserem Partner Trusted Shops

      Check Von Hutten ApothekeSPRACHENVIELFALT UNTER EINEM DACH: Deutsch, Englisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Bosnisch u.w.

            INTERESSE AN UNSERER INDIVIDUELLEN MEDIZINISCHEN NATURKOSMETIK? HIER KLICKEN FÜR MEHR INFOS: 
            www.von-hutten-apotheke-shop.de/individuelle-pflegeserie/dermaviduals

Der Beruf des Apothekers

Die Ursprünge des Apothekerberufes liegen im arabischen Kulturkreis. Hier widmeten sich seit etwa Mitte des neunten Jahrhunderts Personen hauptberuflich der Arzneimittelzubereitung und dem Arzneimittelverkauf.

Bezeichnungen wie "Sirup" und "Elixier" verdanken ihre Herkunft dem Orient und gehen auf die Hochblüte der Alchemie im Islam zurück.

 Der Beruf des Apothekers

Neben privat betriebenen Apotheken, in denen Gewürze, Kräuter, aber auch Parfum feilgeboten wurden, gab es Krankenhäuser mit eigenen Apotheken, die sich mit der ersten "industriellen" Zuckerherstellung aus Zuckerrohr befassten. Die sich daraus entwickelnde "Zucker/Honig-Pharmazie" führte zu einer besseren Haltbarkeit der Präparate. Elixiere, Latwergen und Konfekte konnten somit in größeren Mengen zur Vorratshaltung hergestellt werden. Nach den Eroberungen der Araber auf der iberischen Halbinsel ergab sich ein fruchtbares Geben und Nehmen zwischen den islamischen, christlichen und jüdischen Gelehrten in der zumeist toleranten Epoche des "Spanischen Arabismus" in der Zeit um 1000 bis 1200, die auch für die Entwicklung der Pharmazie von großer Bedeutung war. Antikes Wissen aus dem Abendland verschmolz mit den überlieferten arabischen Kenntnissen. In den Kloster- und Schreibschulen wurde sämtliches Forschungsgut zusammen getragen und übersetzt. Vorwiegend unter dem Einfluss des Benediktinerordens entstand eine medizinische Fachsprache und es kam zur Herausgabe der ersten "Arzneibücher".

Im Laufe der Zeit verbreitete sich in Europa das "Kunstwerk" der Arzneimittelzubereitung. Dieses spezialisierte Fachwissen trug wesentlich dazu bei, dass sich der Beruf des Apothekers wandelte. Neben der Arzneimittelherstellung gehörte auch der Handel mit Arzneistoffen zu den ältesten Aufgabengebieten des Apothekers. Beginnend mit dem mittelalterlichen Krämer- und Kleinhandelsgewerbe trug auch ein reiches Nebensortiment, das alkoholische Getränke, Süßwaren, aber auch andere Waren des täglichen Bedarfs wie Tinte und Papier, dazu bei, die kaufmännischen Aktivitäten des Apothekers zu erweitern.

Bis in die 1960er Jahre war es die Zubereitung der Arzneimittel, die die Kompetenz des Apothekers ausmachte; dass ein Apotheker Waren herzustellen verstand und darüber hinaus noch in einem "geheimnisvollen" Laboratorium, verlieh ihm eine gewisse Aura in den Augen der Bevölkerung.

Heute beschränkt sich die Tätigkeit des Apothekers zunehmend auf die Abgabe der Arzneimittel und auf die Beratung der Patienten im Hinblick auf Einnahmemodi, Neben- und Wechselwirkungen der Medikation. Wenn auch noch vereinzelt in den modern eingerichteten Laboratorien Arzneimittel nach den neuesten Richtlinien und Qualitätsanforderungen hergestellt werden, so verlagert sich diese Tätigkeit in großem Maße in das Aufgabengebiet der pharmazeutischen Industrie. Die beratende Tätigkeit des Pharmazeuten darf jedoch keineswegs unterschätzt werden. Der Apotheker und sein pharmazeutisches Personal verantworten die letzte Kontrollmöglichkeit im Vertriebsweg des Heilmittels, bevor der Patient es einnimmt. Nicht unerwähnt bleiben darf ferner, dass gerade der Handel mit Arzneistoffen und Arzneimitteln besondere Anforderungen an die Fertigkeiten und Spezialkenntnisse des Pharmazeuten stellt, die sich dieser in einem langen Ausbildungsprozess aneignen muss. Die Arzneimittelsicherheit gebietet, dass dieser Handel von besonders qualifizierten Personen durchgeführt und zugleich überwacht wird, was einen höheren Preis rechtfertigt.

Der Apotheker ist im Übrigen nicht nur für die korrekte Abgabe der Arzneimittel, sondern ebenso für die Qualität und schließlich im Sinne einer Kontrolle auch für die Richtigkeit der Verschreibung verantwortlich. Es bedarf dabei nur wenig Phantasie, um sich Horrorszenarien vorstellen zu können, die eine unkorrekte Arzneimittelabgabe auszulösen vermag. Auch heute muss der Apotheker, gestützt auf seine wissenschaftlichen Kenntnisse nachweisen, dass die Gesellschaft ihn braucht. Wenn dies in den nächsten Jahren gelingt, wird der Beruf eine Zukunft haben.


Dr. Karin Götter